Elphinstone: Taucherträume werden wahr

Tauchsafari

Elphinstone: Taucherträume werden wahr

Ganz früh heute Morgen verließen wir unseren Schlafplatz in Abu Dabab und setzten über nach Elphinstone, unserem heutigen Tauchplatz.

Hier waren drei Tauchgänge angesetzt und wie schon die letzten Tage vor dem Aufwachen um halb 7 gab es das erste Briefing. Elphinstone, ein langgezogenes Riff mit zwei Plateaus, eines an der Nord – und eines an der Südseite, ist berühmt für seine Haie, vor allem für Longimani. Da konnten wir den einen oder anderen ja schon an den Brother Islands begutachten. Aber man kann sich ja nicht sattsehen, deshalb freuten wir uns auch riesig auf’s Tauchen.

Also angezogen und ab ins 28 Grad warme Rote Meer. Beim Sprung ins Wasser konnten wir uns gerade noch an den Delphinen vorbei schmuggeln, die an der Oberfläche um unser Boot sprangen.

Eine Gruppe begab sich mit dem Zodiac auf das südliche Plateau zur ersten Hammerhai-Sichtung nach wenigen Minuten. Das Plateau endet auf einer Tiefe von 40 m und ist wunderschön bewachsen, einfach ein Tauchertraum. Nicht umsonst ist das einer der begehrtesten Tauchgebiete im Roten Meer. Nicht lange nach dem Hammerhai kam die nächste Sensation in Form eines Seidenhais. Und dann kam er – Der erste Longimanus in Elphinstone. Und dann folgte auch noch eine Delfinfamilie. Fast zu schön, um wahr zu sein!

Taucher-Traum

Die andere Gruppe tauchte vom Boot aus über das Nordplateau. Da gab es zwar keine Haie, aber allein das riesige, auf 76 m abfallende Plateau ist Faszination pur. Man taucht einfach ins Blaue, der Grund ist am Schluss nur noch schemenhaft erkennbar, da wir uns natürlich an unsere Grenzen halten. Verloren gehen kann bei uns eh keiner, denn jedes Buddy-Team wurde mit einem Enos–System ausgestattet. Unser Schiff, die MY Blue, ist eines der wenigen Boote, die über ein solches System verfügt. Via Satellit ist es hiermit möglich, jeden zu orten, der ein solches System bei sich trägt. Das gibt uns noch ein zusätzliches Gefühl der Sicherheit bei unseren Dives.

Taucher

Mit der Strömung hatten wir auch heute wieder Glück, wie in den letzten Tagen. Sowohl bei den Brothers als auch hier kann die manchmal unberechenbar sein, was beide Tauchplätze sehr anspruchsvoll macht. Für einen reinen Anfänger ist das wohl noch nichts.

Beim Frühstücken war aufgrund unserer unglaublichen Hai-Lights jegliche Müdigkeit verflogen und wir fieberten Tauchgang zwei und drei entgegen, die ja ebenfalls hier stattfanden.

Kurz zusammengefasst – es wiederholten ich die Sichtungen bei den nächsten beiden Tauchgängen bis hin zum Sicherheitsstopp nach Tauchgang drei, wo wir bis zur letzten Sekunde von einem Longimanus begleitet wurden.

Im Anschluss an diesen unbeschreiblichen Tauchtag legten wir wieder um nach Abu Dabab, wo wir noch die Möglichkeit zum Nachttauchen bekamen, die unsere Unermüdlichen auch gerne wahrnahmen. Von der spanischen Tänzerin bis hin zur Scherengarnele war hier alles dabei.

Wir haben die Nacht ebenfalls hier verbracht und nach dem Abendessen noch den Sternenhimmel bei ruhiger See genossen.

Übrigens, James hat der Tauchvirus inzwischen vollständig gepackt, er lauert schon fast auf den nächsten Tauchgang. 🙂 Und ich habe mit ihm und unserem ehemaligen Kollegen Marcus zwei wundervolle Buddies, auf die ich mich jederzeit verlassen kann.

Hier auf dem Foto seht ihr James und unseren ehemaligen stellvertretenden Basisleiter Micha.

Tauchanzug

Heute bricht schon der letzte Tag an. Wir machen unseren ersten Tauchgang hier in Abu Dabab und sind unterwegs nach Marsa Shona und von dort gibt es dann die letzten Neuigkeiten mitten aus dem Roten Meer.

2 Kommentare zu "Elphinstone: Taucherträume werden wahr"

Und ich hatte meinen persönlichen Longimanus!

Hast Du dir auch verdient.

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