Bei jedem Tauchgang etwas anfassen

Plastikmuell

Was sonst bei einem Tauchgang verboten ist, ist hier ausdrücklich erlaubt! Wir kennen es noch aus dem Tauchkurs: Unterwasser fassen wir nichts an und nehmen auch nichts mit. Doch auch hier gilt: Keine Regel ohne Ausnahme! Das Anfassen und Mitnehmen von Müll ist nicht nur erlaubt sondern sogar ausdrücklich erwünscht.

Genau das haben gestern übrigens unsere Gäste von der Musa und der Salama gemacht. Im Rahmen unserer ONE DAY – DAY ONE Kamapgne haben sie zusammen mit unseren Tauchlehrern Petra, Khaled und Jörg ordentlich Plastikmüll angefasst und mitgenommen. Herzlichen Dank für eure Unterstützung!

Noch besser ist es natürlich weniger Plastik zu verbrauchen. Denn je weniger Plastikmüll wir produzieren, desto besser geht es unseren Meeren. So einfach kann es manchmal sein. Dazu braucht man weder Biologie und Physik studiert zu haben. Denn alles was wir in die Umwelt entsorgen, bleibt in der Natur und zwar für sehr sehr lange.

Ein paar Beispiele: Eine Plastiktüte treibt 10 bis 20 Jahre lang im Meer, bis sie zerrieben ist. Ein Styroporbecher zerbröselt erst nach braucht 50 Jahren. Man schätzt, daß eine  PET-Flasche ca. 450 Jahren braucht um zu zerfallen, eine Angelschnur in 600 Jahren. Damit ist der Kunststoff aber nicht zersetzt sondern nur zerbröselt in Kleinstbestandteile – dem sogenannten Mikroplastik.

Wir alle können bei der Plastikvermeidung immer besser werden. Dafür brauchen wir aber auch ein Bewusstsein für das Plastikproblem. Unser kleines Video hilft vielleicht dabei. Aber schon heute kann  der erste Tag sein, um mit weniger Plastik auszukommen. In diesem Sinne ONE DAY – DAY ONE.

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, James & Mac Diving Center – Fotonachweise

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