Das Mysterium der Signalboje

Taucherboje

In unserem heutigen Blog geht es um den Gebrauch und auch Kauf einer Signalboje oder auch Oberflächen Boje genannt. Mittlerweile gehört die Signalboje zu einem Ausrüstungsgegenstand, die jeder Taucher immer dabeihaben sollte. Egal welche Art für Tauchgänge man absolviert.

Die Boje signalisiert schon vor dem Auftauchen, dass Taucher im Wasser sind und bald an die Oberfläche kommen. Herannahende Boote sehen dies rechtzeitig und können dann einen großen Bogen um die Taucher machen. Das Boot der Taucher bzw. der Kapitän sieht dann auch wo seine Taucher auftauchen werden und kann sich vorsichtig annähern. Dies ist bei Drift Pick-Up sehr komfortabel, da die Taucher dann nicht lange an der Wasseroberfläche warten müssen. Wird die Boje schon beim Sicherheitsstopp gesetzt, ist das Tauchboot meist schon in der Nähe, wenn die Taucher dann Auftauchen. Ist das Tauchboot weiter entfernt, werden die Taucher mit einer Boje an der Oberfläche viel schneller entdeckt. Dies kann bei einem Notfall wichtige Minuten einsparen. Deshalb haben unsere Tauchlehrer bei jedem Tauchgang immer eine Boje dabei.

Um so eine Boje unter Wasser zu setzen, gibt es mehrere Möglichkeiten. Dies hängt mit der Schnur zusammen, an der man die Boje befestigt. Die Kunst ist es die Boje unter Wasser mit ausreichend Luft nach oben steigen zu lassen, ohne sich dabei in der Schnur zu verfangen. Wenn man andere Taucher fragt, wie sie ihre Boje setzen, gibt es erstaunlich viele verschiedene Varianten. So haben viele Taucher einen speziellen Trick, um nicht an der Schnur hängen zu bleiben. Diese Tricks reichen von speziellen Häkelknoten über Rollen (Spools) zum Aufwickeln bis hin zu Gewichten, die man benutzt um die Schnur zu beschweren. Am besten fragt ihr euren Tauchlehrer, denn der sollte euch die meisten Methoden erklären können, so dass ihr die sinnvollste für euch auswählen könnt. Ihr werdet feststellen, dass auch der beste Trick nicht gleich reibungslos funktioniert. Hier gilt wie bei vielen Dingen beim Tauchen: „Übung macht den Meister!“

Wir empfehlen Bojen mit einem Ventil, bei denen die Luft nicht so leicht wieder entweichen kann, sondern nur wenn man das Ventil öffnet. Diese Bojen lassen sich auch hervorragend an der Wasseroberfläche befüllen und können dort auch als zusätzlicher Schwimmkörper dienen. Hier beraten wir euch gern.

Sicherlich seid Ihr der Meinung das euer Trick eine Boje unter Wasser zu setzen der Beste ist? Dann verratet ihn uns doch!

Wir freuen uns auf eure Antworten, eure Zwei ?? Bini und Sanne, sowie der Käpt’n Blaubär des Roten Meeres Helle

unterwasserblog

 

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, James & Mac Diving Center – Fotonachweis

5 Kommentare zu "Das Mysterium der Signalboje"

6. August 2019 um 11:29 Uhr Heinz Dieter Panzer / Antworten

Boje setzten – das Größte, allerdings darf man sie zu Hause nicht vergessen einzupacken, wie es mir passiert ist.
Was soll ich sagen, trotz 7mm kam ich mir nackt vor…
Spass bei Seite, die Boje gehört sicherlich zu jeder Ausrüstung dazu und wie man sie bedient, muss man austesten.
So hat meine Frau ein geschlossenes System, das man entweder mir dem Mund oder dem Inflatorschlauch aufblasen kann.
Ich regle dass auf herkömmliche Weise mit dem Oktopus.

LG Doro und DIeter

verdammt jetzt isses raus 😉

Aber alles richtig, ohne üben hilft die beste Boje nix, wie ooch Petra schon richtich anjemerkt hat 😉

Beste Grüße an die 2 Schnarchnasen die sich hier schon verewigt haben
UweUwe

5. August 2019 um 19:06 Uhr Jürgen aus de Hauptstadt / Antworten

Ja die Signalboje, ein mystisches Wesen!
Ich habe Sie immer mit dabei, ob im Salz- oder Süsswasser ein Teil der Ausrüstung welches unverzichtbar werden sollte.
Und immer wieder üben üben und nochmals üben dann kommt mit der Routine auch die nötige Sicherheit beim Umgang mit der Boje.
Ja lieber Roland, da gibt es ganz tolle Einfälle, von tauchenden Uwe Uwe’s richtig genial einfaches Reel aus einem Schlagschnurbehälter umgebaut, Hut ab.

Jürgen aus Hellersdorf.

Wie wichtig eine Oberflächenboje ist, habe ich schon am eigenen Leib erlebt. Und da kann man noch so viele Tauchgänge hinter sich haben und erfahren sein – ich habe immer eine Boje dabei. Und nachdem ich inzwischen eine reine Urlaubstaucherin bin, gehört das Setzen der Boje zu Urlaubsbeginn immer zur Standardübung bei mir dazu. Nicht zur Strafe – nur zur Übung ;).
Ich finde Euren Beitrag heute mega und würde mich freuen, wenn jeder Taucher Boje setzen in Zukunft als Standard für seine eigene Sicherheit ansieht.

Uweuwe los komm schreib endlich Deine Technik ist die beste und schnellste,

Mit freundlichen Grüssen der Bojenschnorrer
Roland

Schreibe einen Kommentar

Registriere deine E-Mail bei Gravatar.com für ein Bild neben deinem Kommentar.