Das Schiffslogbuch im Februar 2020

Seestern

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Mittwoch 05.02.2020

Luft 25° Temperatur Wasser 22°

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Sondertour Abu Nuhas

Tauchgang 1: Giannis D.

Tauchgang 2: Chrisoula K.

Pünktlich zum Sonnenaufgang traf sich die Crew, um die Salama bereit zu machen für einen Abenteuer-Tag. Der Wetterbericht sagte Kaiserwetter voraus und so legten wir direkt um 7 Uhr ab. Wir bahnten uns den Weg Richtung Norden, vorbei an El Gouna Richtung Shedwan Insel, welche sich in der Straße von Gubal befindet und den Eingang zum Golf von Suez markiert. 5 km hinter der Militärinsel Shedwan befinden sich die Wracks von Abu Nuhas. Währenddessen gab es arabisches Frühstück und auch Schlafdefizite konnten nachgeholt werden. An der Giannis D. angekommen, waren wir das einzige Boot und konnten bei einer kleinen Strömung entspannt abtauchen. Die Sicht war glasklar und gab die Sicht auf das Wrack frei. Wir begannen am tiefsten Punkt auf 24 Metern und inspizierten zuerst die Außenwand, bevor wir uns ins Innere vorwagten. Hier und da konnten wir noch einige Tropenhölzer entdecken, die der griechische Frachtlaster geladen hatte. Wir begegneten außerdem einem Oktopus, Warzenschnecken, riesigen Zackenbarschen, einem auf dem Rücken schwimmenden Korallenwells (oder war es eine Sinnestäuschung aufgrund der Schräglage der Giannis D ?), vielen Makrelen, und auch verschiedene Garnelen konnten gesichtet werden.

Red-Sea-Partner-RSP

In der Oberflächenpause stärkten wir uns mit Rührkuchen, bevor wir uns wieder in die noch tropfenden Anzüge zwängten. Auch die Chrisoula K. hatten wir Glückspilze wieder für uns allein. Wir bestaunten Bug und Heck, Schiffswerkstatt samt Bohrmaschine, ebenso die Küche und die schönen Masten. Neben Millionen Fliesen besticht dieses Wrack durch wunderschönen Korallenbewuchs. Eine Nemo-Großfamilie fühlt sich hier zu Hause, ein XXL-Gelbstachel-Igelfisch kam vorbei, Pyjamanacktschnecke und Riesenmuräne waren auch mit von der Partie. Nach knapp einer Stunde tauchten wir auf. Uns knurrte einfach der Magen. Nun stehen uns 3 Stunden Heimfahrt bevor. Diese werden wir nutzen zum essen, sonnenbaden, schlafen, lesen und träumen. Was man halt so macht im Tauchurlaub bei James & Mac!

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Halbtagesfahrt

Tauchgang 1: Shaab Sabina

Ein schöner Tauchgang war heute gewünscht. Ich denke, wir versuchen immer schöne Tauchgänge zu machen, aber was schön ist, ist natürlich nicht für alle gleich. Für unsere heutigen Halbtagesgäste bedeutete es schöne Korallen, viele bunte Fische und natürlich gern mit ein paar Delfinen und einem Walhai auch. Wir entschieden uns für einen Drift bei Shaab Sabina, obwohl die Chance für Delfine und Walhai hier nicht so groß sind. Schöne Korallen und viele bunte Fische konnten wir jedoch beobachten und auch fünf Stupsnasen Pompanos kamen uns im ersten Korallengarten entgegen. Als besondere Freude hatte Fox heute die Bahlul verlassen, um ein köstliches Mittagessen für uns zuzubereiten. Und nach viel zu viel leckerem Essen liegen wir alle jetzt in die Sonne. Tauchen, Essen, Schlafen in der Sonne – und vielleicht ein Deco-Bier später. So sollte Urlaub immer sein!

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Ganztagesfahrt

Tauchgang 1: Shaab Rur Umm Gamar

Tauchgang 2: Carless Reef

Mysteriöse Wellen beobachteten wir heute Morgen von der Jetty aus. Wir befürchteten schon, dass uns die Ostwelle an dem windstillen Tag einen Strich durch die Rechnung macht. Zum Glück war es nur ein Boot, welches vorbei gedüst war. Also konnten wir doch den heiss ersehnten Wunsch erfüllen und zu Carless fahren. Davor wollten wir uns jedoch noch zu unseren Kollegen vom Blue Water gesellen und legten neben ihnen bei Shaab Rur an. Nach dem Briefing trödelten wir ein wenig rum, damit nicht alle gleichzeitig ins Wasser springen. Abgetaucht, steuerten wir das kleine Polizeiwrack an und suchten nach dem Geisterpfeifenfisch, leider erfolglos. Dafür sahen wir einen Gepunkteten Strudelwurm, eine Riesenmuräne, einen Napoleon, sowie einen Drachenkopf.

Fransen

Foto: Olaf Mayr

Zurück auf dem Boot, stärkten wir uns beim Mittagessen und genossen die Sonne an diesem windstillen Tag. Für den zweiten Tauchgang fuhren wir wie gewünscht nach Carless. Obwohl die Sicht bei Shaab Rur super war, war hier das Wasser etwas milchig. Große Besonderheiten gab es nicht zu sehen. Doch jeder, der Carless kennt, weiß, dass man hier auch einfach das wunderschön bewachsene Riff genießen kann und die Seele baumeln lässt. Im Zickzack tauchten wir über das Plateau und bestaunten die Formationen und Farben der unzähligen Hart- und Weichkorallen. Balsam für die Seele. Tiefenentspannt fuhren wir zurück zur Basis und wünschten uns, jeder Tag im Winter könnte so herrlich windstill sein.

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