Das Schiffslogbuch im Juli 2018

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Unser Schiffslogbuch für den Monat Juli 2018 ist vom Stapel gelaufen. Das Schiffslogbuch soll euch täglich auf dem Laufenden halten, was im, auf und am Roten Meer so passiert. Hier berichten wir täglich von den angefahrenen Tauchplätzen und von besonderen Sichtungen. Schaut doch mal rein…

Dienstag, 31.7.2018

Luft 38° Temperatur Wasser 30°

Abu Scharara mit Hamdi

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Unsere Tauchgäste entschieden sich heute für einen Besuch einer einzigartigen Unterwasserlandschaft. Es gibt da ein wunderschönes Riff nordöstlich von Hurghada mit wahnsinniger Topografie und verschiedenen Korallenarten: Carlees Reef! Hier kann man stationär tauchen oder einen Drift machen. Wir haben uns für einen Drift Pick up von Nord nach Süd entschieden und uns ganz entspannt alle Blöcke angeschaut. Wir haben unglaublich viel gesehen, wie z.B. 2 verschiedene Arten von Tunas, Makrelenschwärme, Muränen und Drückerfische.

Einfarben-Thunfisch

Danach Mittagessen bei Umm Gamar… lecker schmecker… Den 2. Tauchgang machten wir bei Umm Gamar Nordwest als Drift Pickup. Hier gab es viele Rotfeuerfische, einen Schwarm Doktorfische, Feilenfische und eine Schildkröte. Auf dem Rückweg haben wir noch Delfine gesehen. Ein schöner entspannter Tag!

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Abu Galambo mit Basti

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Heute waren Haie gewünscht und schon machten wir uns auf nach Shaab Timmy. Wir machten einen Drift Pick Up mit optimalen Strömungsverhältnissen. Die Highlights waren drei spielende Adlerrochen und ein riesiger Napoleonfisch (Foto). Ansonsten gabs noch verschiedene Barsche und einen Teppichkrokodilfisch.

Die Mittagspause genossen wir in der Lagune von Shaab Dorfa. Nach einem Strömungscheck entschieden wir uns einen Drift Pick Up von Fanadira Dacht nach Fanadira Foc zu machen. Es gab wieder einen Adlerrochen, vier Schildkröten, fünf Barrakudas und dreimal Schwärme von Thunfischen. Jetzt geht es zurück in die Shaab Stella um den Nachmittag ausklingen zu lassen. Es war wieder ein wunderschöner Tag auf dem Roten Meer.

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Albatros mit Ameli

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Mit einer freundlichen Übernahme kaperten wir heute die Albatros unserer Schwesterbasis Blue Water mitsamt der kompletten Besatzung. Gelang uns auch mühelos, denn wir waren deutlich in der Überzahl. Mit 5 Halbtagstauchgästen und nochmal der gleichen Anzahl an begleitenden Schnorchlern begaben wir uns also auf die Reise nach Dorfa el Fanous Ost. Unbeeindruckt von den ganzen Delfinjägern suchten wir uns ein Plätzchen zum Anlegen und sprangen ins kühle Nass.

Unter Wasser waren wir dann auch fast komplett allein und konnten den Tauchgang in Ruhe genießen. Unsere Freunde Itchy und Scratchy versuchten sich heute als Ohrenärzte und kamen fast bis ans Trommelfell unserer Gäste. Ein riesiger Thunfisch kreuzte über den Korallengarten und weiter unten ringelte sich ein Gepunkteter Schlangenaal durch die Gegend. Zwei Drachenköpfe versteckten sich erfolglos und alle bunten und silbernen Schwarmfische tanzten um die Wette.

Nach dem Tauchen testeten wir, ob unsere gekaperte Crew genauso gut kochen kann wie unsere eigenen Besatzungen und mussten neidlos anerkennen – ja, es schmeckt genauso lecker wie bei uns. Von unserem ruhigen Plätzchen in der Lagune aus gucken wir nun den Delfinen beim Mittagsschläfchen zu und ruhen und ebenfalls aus, bevor wir an der Basis den schönen Tag mit einem Getränk beenden. Stempel in den Preise-Pass gibt es selbstverständlich auch und unser gekapertes Boot darf zurück in seinen Heimathafen.

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Abu Salama mit Max und Natalia

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Nördlich von Hurghada fast am Ausgang vom Suez-Kanal liegt ein Riff. Dieses Riff hatte früher einen sehr schlechten Ruf, da ganz viele Schiffe am diesen Riff liegen geblieben sind. Vier von diesen unglücklichen Schiffen sind im perfekten Zustand und liegen genau richtig, um betaucht zu werden. Wir haben heute zwei davon besucht, Chrisoula K. und Giannis D. Beide sind fast 100 meter lang und sind in den 80-er Jahren des letzten Jahrhunderts gesunken.

An der Chrisoula K. kann man fast in jeden Raum rein schwimmen und die Werkstatt sowie die große Lagerräume ganz genau anschauen. An jeder Wand findet man hier nicht nur schöne Weichkorallen und Schwämme, sondern auch Dornen-Seesterne, Warzenschnecken und verschiedene Seenadeln. Die Riesen-Muränen bewachten heute das Wrack, wie flammenspeiende Drachen und die Gepunkteten Igelfische waren besonders neugierig und betrachten uns aus ihren Verstecken.

Wrack

An der Giannis D. hatten wir heute besonders viel Glück. Wir waren ganz alleine am Wrack! So konnten wir in aller Ruhe durch den Maschinenraum tauchen und im ganzen Wrack herumstöbern. Zu sehen gab es einige Buckel- und Fransen-Drachenköpfe in allen Größen, riesige Doppelfleck-Snapper, einen Barrakuda, viele bunte Fische und eine freischwimmende Muräne. Am Ende des Tauchgangs hatten viele auch Glück eine große Gruppe Delphine zu sehen. Schön war es!

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Abu Musa mit Ute

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Für unsere beiden AOWD Schüler stand als erster Tauchgang ein Drift auf dem Programm. Also machten wir uns auf zur Ostseite der kleinen Giftuninsel. Ein bisschen Blauwasser schnuppern, sich von der Strömung treiben lassen, riesige Gorgonien bestaunen, sich Auge in Auge mit einem Adlerrochen wiederfinden, eintauchen in ein blaues Meer von Füsilieren…. Wo wir waren? Ham Ham natürlich! Zum Abschluss des Tauchgangs noch schnell die Boje setzen, was Hamada dann veranlasste gleich Taxi für alle Taucher zu spielen!

Adlerrochen

Nach ausgiebiger Bade-, Essens- und Ruhepause sprangen unsere Taucher gleich gegenüber an der Westseite von Abu Ramada um sich in Carlsons Corner mit den AOWDlern wieder zu vereinen, die ihren TL über das Plateau navigierten. Auf der Heimfahrt dann eben noch mit Delfinen geschnorchelt… Was will man mehr??? Vielleicht noch ein Dekobierchen in Shaab Stella…

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Abu Joker mit Sascha und Franzi

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Letzter Kurstag auf der Joker mit Sascha und Franzi. Heute haben wir uns für den 3. Freiwassertauchgang nach Shaab Dorfa begeben. Natürlich standen da noch ein wenig Übungen auf dem Programm, somit haben unsere Schüler mit Bravur den CESA, Boje sowie Kompass Übung gemeistert. Da alle 8 Tauchanfänger kaum Luft brauchen, konnten wir auch noch super eine schöne Runde drehen. Da gab es so allerlei zu sehen. Ganz viele Blaupunktrochen, Rotmeerjunker, Beilbauchfische, Flötenfische und auch hier wieder viel Schwarmfisch. Danach konnten wir uns die Bäuche voll schlagen mit dem super tollen Essen von Foxi.

Rochen

Beim 2. Tauchgang, somit der 4. und letzte Freiwassertauchgang für unsere OWDler, ging es ab nach Stone Beach. Da haben wir nur noch eine Pflicht zu erfüllen, nämlich 18m erreichen. Gesagt getan, sprangen alle ins Wasser und tauchten ab, in der Hoffnung was Spannendes zu sehen. Spannend war für alle schon nur die Korallenwelt da unten. Dennoch gab es auch Kleinigkeiten zu sehen wie Strichelseegurke, Stachelmakrelen, Füsiliere, Seargant und eine dunkle Wolke aus Ährenfischen.

Wrecks

Zurück auf dem Boot, dürfen wir mit bestem Gewissen 8 frisch gebackene Taucher in die Unterwasserwelt entlassen. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH! Da alle noch nicht genug haben, gab es zum krönenden Abschluss des Tages gleich noch einen 3. Tauchgang hinterher. So präsentierten wir unser Schmuckstück die BALENA. Jeder weiss, da gibt es für jedes Auge was zu sehen. Riesige Sternschnecken, Hübsche Sternschnecken, Gelbflossen Barrakudas mit vielen Babys, Glasfische, Süsslippenfische, Fledermausfisch und und und…. Für heute schliessen wir unser Geschichtsbuch und schauen was aus morgen wird….

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Abu Lulu mit Sven und Esther

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Klein aber fein sind wir heute unterwegs auf der Suche nach neuen bunten Riffen mit 2 Erwachsenen und einer taffen 11jährigen Taucherin plus dazugehörigen 4 Schnorchlern. Was bietet sich da besser an als sich Shaab Abu Salama vorzuknöpfen. Ganz nach dem Motto: Das Gummibärchen macht Kinder froh und Erwachsene ebenso! Und so war es auch. Vorher noch schnell den Preise-Pass gecheckt, was fehlt und yalla ins bunte Treiben. Tüpfel-Kaninchenfisch (Foto), Hurghada Seestern, Makrelenjagd in der Sardellenbüchse, Buckeldrachenkopf und Leopardenkammzähmer und so viel Fischschwarm, dass man fast das Wasser nicht mehr sehen konnte. Und das war noch untertrieben! Was fehlte war der Rotmeer-Palettenstachler. Den konnten wir beim gemütlichen Drift zur Leine bei Sachwa Abu Galawa in der Lagune ausfindig machen. Bei übelster Sicht hat ein herrenloser Schiffshalter seinen Irrweg gemacht und verweilte eine Zeit lang bei uns, als ob er fragen wollte wohin es weitergehen sollte. Den farbenprächtigen Abschluss machte ein Redsea Walkman. Viel gesehen, viel zu stempeln, zufriedene Gesichter! Was will ein Guide mehr? Ok, Dekobier…erwischt!

Siganus-stellatus

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Ahoi und bis morgen!

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Unsere Offiziere des Schiffslogbuchs: Anne und Farid

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