Das Tauchen im Blauwasser

Buddyteam

Heute möchte wir über ein spannendes Thema berichten – das Tauchen im Blauwasser. Einige von euch werden sich jetzt fragen: Wieso denn im Blauwasser tauchen gehen!? Macht das Sinn?

Nun ja, die Einen tauchen bewusst ins Blauwasser und die Anderen rutschen da so eher ungewollt rein. Auch wenn es nicht geplant war, sollte man dennoch wissen, wie man sich bei einem Blauwasser Tauchgang verhält. Es sollte unbedingt auf gewisse Regeln geachtet werden, damit daraus kein Drama, sondern ein spannendes Erlebnis wird. Denn auch im Blauwasser gibt es eventuell einiges zu entdecken! Das können nicht bekannte Unterwasserriffe sein, über die man zufällig hinüber gleitet oder aber auch Schwarm- und Großfisch, den man durchaus dort antreffen kann. Denn gerade Großfisch ist nicht unbedingt am Riff zu entdecken.

Unterwasser

Was bedeutet so ein Tauchgang für den Taucher? Worauf müssen wir achten? Was im Blick haben? Zum einen ist es immer gut, dafür entsprechend ausgerüstet zu sein und das fängt schon mal bei einer Boje an. Diese Boje sollte dazu noch ein mindestens 5 Meter langes Seil haben, damit sie schon beim Sicherheitsstopp gesetzt werden kann. Ein noch längeres Seil per Reel wäre noch besser! Denn was immer auch passiert, gewollt oder ungewollt, könnte der Taucher im Blauwasser seine Position mitteilen.

Dies ist absolut von Vorteil, wenn vor allem dieser Tauchgang im Blauwasser nicht geplant war und die Bootscrew den Taucher dort so gar nicht erwartet. Das heißt, er kann relativ zeitig auch bei Strömung, entdeckt werden, so dass es später nicht zu einer Suchaktion kommen sollte. Besonders am Nachmittag, wenn die Sonne tief steht, bei schlechtem Wetter (Welle und/oder Regen) oder auch wenn die Crew gegen die Sonne schauen muss, kann diese Boje lebensrettend sein. Und Strömungen können den Taucher in kurzer Zeit weit treiben lassen. Der Taucher selbst bemerkt es im Blauwasser aber nicht, da er keinerlei Anhaltspunkte hat: kein Riff, kein Boden, keine Referenz – nichts.

Er sollte unbedingt seinen Computer sowie den Luftverbrauch beobachten! Leider merken es viele Taucher nicht, gerade ohne Referenz, wie tief sie sich befinden! Ist er tief, braucht er eine gewisse Zeit zum Aufstieg mit wahrscheinlichem Sicherheitsstopp. In dieser Zeit treibt er bei Strömung, die er ohne Referenz auch nicht bemerkt, weiter und weiter. Umso schwieriger wird es für die Bootscrew, ihn zu sichten – dazu vielleicht noch unerwartet weit weg vom Riff, gegen die Sonne am Nachmittag oder bei Regen und Welle.

Fazit: Ein Blauwassertauchgang muss gut geplant und durchgeführt werden, dann wird es ein spannender Tauchgang und wer weiß vielleicht kommt ja auch wirklich was Großes vorbei?!

Wie sind eure Erfahrungen beim Tauchen im Blauwasser?

Eure Zwei ?? und Kapitän Blaubär

unterwasserblog

 

Foto: Shutterstock 74732551 und James & Mac Diving Center

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