Der Herr der Unterwasser Ringe

Luftblase

Unser Tauchlehrer Chris ist wahrlich der Herr der Unterwasser Ringe. Ganz gemütlich liegt er im Wasser und lässt ein paar Luftblasen aufsteigen. Die Fotografin dieses genialen Bildes ist unsere Tauchlehrerin Kat.

Unterwasser Ringe zu machen ist eine Kunst für sich, aber wie entstehen diese Ringe überhaupt?

Sobald die Luftblase den Mund des Tauchers verlässt, steigt sie aufgrund ihres Auftriebs nach oben. Klar, das ist logisch. Da die Luft an der Oberseite der Luftblase aber stärker abgebremst wird, als an der Unterseite, geht die Luftblase in die Breite. Ein Loch bildet sich in der Mitte, durch das das verdrängte Wasser nach unten strömen kann. Der Ring bietet dem Wasser nun weitaus weniger Reibungswiderstand als die vorherige Luftblase.

Da ihr beim Ringe machen natürlich den Lungenautomaten aus dem Mund nehmen müsst, ist es am besten, das erst auszuprobieren, wenn ihr genug Erfahrung habt und natürlich wie immer beim Tauchen – nie allein! Die geeignete Tiefe liegt zwischen 2-6 m.

 

Fotonachweis: Katharina Tretter

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