Geisternetze: Eine Scheibe abschneiden

Fischernetz

Wenn es um das Thema Geisternetze geht, können wir Taucher uns getrost eine Scheibe davon abschneiden – und das ist nicht nur sprichwörtlich gemeint. Geisternetze sind ein wichtiges Thema, das uns alle angeht.

Die sogenannten Geisternetze (siehe Foto) sind eine grosse Gefahr für das marine Lebens.  Es handelt sich um Fischernetze, die entweder gekappt werden mussten, über Bord gingen oder illegal entsorgt wurden. Das Gefährliche daran: Geisternetze fischen noch lange sinnlos weiter. Sie können so für Schildkröten, Delfine und sogar für Tauchvögel zur tödlichen Falle werden.

Aber: Das Bergen von Geisternetzen ist keine ungefährliche Aktion und sollte immer einem Team von erfahrenen Tauchern überlassen werden. Wer ein Geisternetz findet und es nicht gefahrlos bergen kann, sollte den Standort markieren und die zuständigen Stellen unterrichten. Das können der Dive Guide an Bord sein, die Tauchschule, die Küstenwache oder die Wasserschutzpolizei.

2

Viel gefahrloser sind da unsere regelmäßigen ONE DAY – DAY ONE Tauchgänge. Auf diesen Unterwasser Ausflügen gehen wir gemeinsam mit unseren Tauchgästen auf Mülljagd. Ausgestattet mit Netzbeutel und Handschuhen wird das Rote Meer noch sauberer gemacht. Vielen Dank an die vielen Helfer, die uns bisher unterstützt haben.

Vor allem Plastik findet sich nach solchen Aktionen in unseren Netzen. Am besten ist es natürlich, daß das Plastik erst gar nicht ins Meer kommt. Wir hoffen, daß unser kurzes Video etwas dazu beiträgt über unseren Plastikkonsum nachzudenken. Schon heute kann der erste Tag sein, den Kampf gegen die Plastikflut zu starten. In diesem Sinne: ONE DAY- DAY ONE!

 

Fotonachweis: Shutterstock 1086143264

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, James & Mac Diving Center – Fotonachweis

Schreibe einen Kommentar

Registriere deine E-Mail bei Gravatar.com für ein Bild neben deinem Kommentar.