Immer mehr weibliche Schildkröten

Turtle

Es gibt immer mehr weibliche Schildkröten. Es wird angenommen, dass durch die zunehmende Erwärmung von Luft und Meer immer mehr weibliche Schildkröten schlüpfen. Aber wie hängt das zusammen?

Weibliche Meeresschildkröten kehren immer zu ihrem Geburtsstrand zurückkehren um dort ihre Eier abzulegen. Danach brütet die Sonne  die Eier aus. Dabei entscheidet die Temperatur über das Geschlecht der Jungtiere. Ist diese über 29,9 °C entwickeln sich Weibchen, bei niedrigeren Temperaturen werden es Männchen. Die Temperaturen und die Feuchtigkeit des Nests entscheidet darüber, wie sich die Embryos in den Schildkröten Eiern entwickeln.

Forscher der US-Meeresforschungsbehörde NOAA (National Oceanic and Atmospheric Administration) haben nun die Bestände der Suppenschildkröte am Great Barrier Reef untersucht. Sie entdeckten, dass das Geschlecht der Baby Schildkröten zu 99 Prozent weiblich waren.

Übrigens: Alle sieben Arten der Meeresschildkröten sind in ihrem Bestand vom Aussterben bedroht. Die Bedrohung geht dabei ausschließlich vom Menschen aus, der sie aufgrund ihres Fleisches, der Eier und ihrer Panzer jagt sowie von der menschengemachten Umweltverschmutzung.

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Fotonachweis: Jörg Zieschang

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