Lieber One Way Tauchgang oder Drift Pick Up?

One Way Tauchgang und Drift Pick Up – Begriffe, die bei uns täglich benutzt werden. Doch was ist das eigentlich, und wo liegt der Unterschied?

Vor einigen Jahren noch eher selten, sind sowohl Drift Pick Ups, als auch One Way Tauchgänge inzwischen bei uns im Standardprogramm. Die Vorteile beider Tauchgänge liegen klar auf der Hand – man taucht nur in eine Richtung, mit der Strömung, sofern vorhanden und sieht dadurch natürlich mehr als bei stationären Tauchgängen, da man nicht umkehren muss. Das und der Einstieg ins Wasser sind die Gemeinsamkeiten der beiden Tauchgänge, doch nun zu den Unterschieden.

Beim One Way Tauchgang macht man sich während der Fahrt zum Tauchplatz bereit, steht auf der Plattform und springt auf das Kommando des Kapitäns ins kühle Nass. Dann gleitet man gemütlich in eine Richtung, während das Boot zum Anlegeplatz fährt und dort festmacht. Zeitbegrenzungen gibt es bei diesen Tauchgängen meist keine, man kann seine Tauchzeit also selbst festlegen. Nur muss man darauf achten, dass die Luft auch bis zum Boot reicht. Ein One Way Dive endet als stationärer Tauchgang, man macht den Sicherheitsstopp unter dem Boot, das an der Leine liegt.

Drift

Anders ist es bei einem Drift Pick Up. Hier gibt der Kapitän ebenfalls das Zeichen zum Sprung, wenn alle Taucher auf der Plattform bereitstehen. Da man jedoch nicht zum wartenden Boot taucht, kann man hier seine Geschwindigkeit ganz beliebig steuern. Natürlich mit der Strömung, denn dafür ist es ja ein Drift. Drift- oder auch Strömungstauchgänge werden in der Regel auf eine Stunde begrenzt. So weiß der Bootskapitän, wann er seine Schäfchen wieder einsammeln kann. Natürlich entscheidet auch hier der Luftverbrauch und auch vor Ablauf dieser Stunde wird jedes Team aufgepickt, wenn die Boje an der Oberfläche zu sehen ist.

Am Ende des Tauchganges, am besten nach dem Sicherheitsstopp, schießt jedes Team eine Boje und wartet dann an der Oberfläche auf das Boot. Der Einstieg ist nicht schwer. Man hält sich einfach an der Bootsleine fest und einer nach dem anderen klettert über die Leiter auf das stehende Boot. Hier gilt die Devise ‚In der Ruhe liegt die Kraft‘. Das Boot fährt dann im Anschluss erst zum Anlegeplatz.

Nun kennt ihr den Unterschied zwischen einem One Way Tauchgang und einem Drift Pick Up. Natürlich gibt es vor jedem Tauchgang noch ein ausführliches Briefing dazu. Jeder hat natürlich seine Vorlieben, aber Spaß macht beides und auch ein Pick Up ist nicht schwer.

Was sind eure Vorlieben? Schreibt uns gerne, wie ihr am liebsten taucht!

 

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, James & Mac Diving Center – Foto-/Videonachweise

3 Kommentare zu "Lieber One Way Tauchgang oder Drift Pick Up?"

Egal. Kommt auf den Tauchplatz und die Bedingungen an

Beides Top, mit viel Spaß.
Kommt auf den Tauchplatz an was sich besser anbietet.

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