Nicht vergessen: Die Erde ist unser Zuhause

Umweltschutz

In den eigenen vier Wänden würde es wohl nie so aussehen. Dabei vergessen wir oft, dass die Erde unser eigentliches Zuhause ist. Genauso wenig, wir wir unsere Wohnung vermüllen lassen würden, genauso wenig sollten wir das mit unserer Erde zulassen. Denn wer möchte schon im Müll wohnen?

Unsere Taucher von der Musa wollen das offensichtlich nicht. Unsere fleissigen Umweltengel haben, rund um Tauchlehrer Jörg, fleissig das Rote Meer gesäubert. Vielen Dank dafür! Möge sich Neptun mit tollen Sichtungen bei euch bedanken! 🙂

Übrigens: In Deutschland stieg, laut Umweltbundesamt, das Aufkommen der sogenannten haushaltstypischen Siedlungsabfälle (Abfälle aus privaten Haushalten und vergleichbaren Einrichtungen) von 37,6 Millionen Tonnen im Jahr 2000 auf 46,6 Millionen Tonnen im Jahr 2016 stark an. Pro Einwohner waren das im Jahr 2000 noch 458 kg Müll pro Einwohner während es 2016 schon 565 kg Müll pro Einwohner waren.

Ein Grund für den Anstieg des Müllberges ist offensichtlich: Mehr Haushaltsmüll ist ein Wohlstands-Indikator. Denn, wenn es der Wirtschaft gut geht, wird mehr konsumiert und dadurch erzeugen wir mehr Abfall.

Uns ist bewußt, daß wir alle nicht die perfekten Umweltschützer sind aber wir alle können jeden Tag damit anfangen bewusster einzukaufen um so auf viele Plastikprodukte zu verzichten und den Müllberg zu reduzieren. Deshalb trägt unsere Umwelt Kampagne ja auch den Titel ONE DAY – DAY ONE. Wir möchten damit helfen, unseren ökologischen Fingerabdruck ein wenig zu verkleinern. Wir führen auch regelmäßig Tauchgänge durch, um das Rote Meer noch sauberer zu machen. Sprecht uns vor Ort einfach an. Dieser „Umwelt Tauchgang“ ist natürlich kostenfrei.

Vielleicht animiert euch auch unser kleines Video dazu, schon heute weniger Plastik zu konsumieren. In diesem Sinne ONE DAY – DAY ONE!

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, James & Mac Diving Center – Fotonachweis

2 Kommentare zu "Nicht vergessen: Die Erde ist unser Zuhause"

Daumen hoch für alle die an dieser Aktion teilnehmen und schon teilgenommen haben.
Es ist ein klitzekleiner Ansatz, allerdings auch nicht mehr.

Es bleiben viele Fragen offen.
Was passiert mit dem eingesammelteten Müll?
Wie wird der weiterbehandelt? Was passiert mit den Unmegen an Müll die in Hurghada einfach so rumfliegen (Ich glaub jeder hat schon die riesigen Müllmegen gesehen die u.a. im Zaun des Flughafengeländes hängen). Wird dieser eigentlich mal eingesammelt?
Gibt es ein Konzept um das Meer gegen diese Müllmengen zu schützen, z.B. durch Fangzäune die bestimmte Riffe und auch Strände vor Mülleintrag schützt.
Von einer Müllverarbeitung ganz zu schweigen.
Ich habe gerade eine Studie gelesen, wonach Ägypten ca. 2.8% der globalen Plastikmüllmenge zu verantworten hat.
Das Ist gemessen an der globalen Bedeutung Ägyptens nicht gerade wenig.
Aber man darf des Müllproblem, da es eine globale Dimension hat, nicht enfach so hinnehmen.
Auch unser Recyclingsystem ist nicht der Nabel der Welt und leider werden Kunststoffe die bei uns im Recyclingkreislauf auftauchen als Müllexport irgendwohin verschifft und verschwinden dann auf Nimmerwiedersehen bzw. werden damit die großen Müllstrudel die es auf den Weltmeeren schon gibt, damit gefüttert.
Getreu dem Motto aus den Augen aus dem Sinn.

Ich schweife ab !!! Egal !!!
Wichtig ist, das wir im Kleinen wie im Großen endlich anfangen uns gegen diese Entwicklung zu stemmen und mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln für ein nachhaltigeres Wirtschaften einzusetzen.

Wir haben nur diese eine Welt

Du sagst es Uwe! Wir haben nur diese eine Welt!

Um ein paar deiner Fragen zumindest zu beantworten, so kann ich dir sagen, dass vor allem Plastik und Aluminium hier in Ägypten (Beispiel Plastikflaschen oder Dosen) tatsächlich wieder recycled wird. Vor allem in Kairo gibt es auch sehr viele sog. „Upcycling“ Projekte. Das heisst hier werden zB aus Plastiktüten Taschen hergestellt. Sicherlich steht das Land noch ganz am Anfang einer großen Aufgabe, aber ich vertrete den Ansatz, dass jede nicht benutzte Flasche oder jeder nicht benutzte Strohhalm genau bei diesem Problem ansetzt. Leider ist man dem Plastikwahnsinn oft ausgesetzt und immer wieder sind einem die Hände gebunden, aber ich denke wenn JEDER seinen eigenen kleinen Beitrag dazu leistet, dann ist unserer Welt damit schon geholfen. In diesem Sinne One Day-Day One.

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