Plastik ist kein oberflächliches Problem

Plastik ist kein oberflächliches Problem – und das ist nicht nur sprichwörtlich gemeint. 99 Prozent des Plastikmülls, der ins Meer gelangt, befindet sich unter der Meeresoberfläche.

„Alles Plastik im Meer sinkt früher oder später ab“, sagt Mark Lenz, Meeresökologe am Geomar Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung in Kiel. Selbst Plastikteile, die eigentlich schwimmen würden sinken ab, wenn sich Muscheln oder Algen an ihn festsetzen. Aber auch wenn sich Plastik in Mikroplastik zersetzt, fällt dieser gen Meeresgrund. Forscher der Plymouth University haben in allen Proben, die sie am Grund des Nordatlantiks, im indischen Ozeans und im Mittelmeer entnahmen, Mikroplastik nachweisen können.

 

2

Unser kurzes Video veranschaulicht eindrücklich, daß Plastik wirklich kein oberflächliches Problem ist. Nach Berechnungen der Ellen MacArthur Foundation und der Unternehmensberatung McKinsey landet ein Müllwagen Plastikmüll im Meer – pro Minute! Die Berechnung geht davon aus, daß pro Jahr acht Millionen Tonnen Plastikmüll in den Ozeanen landen. Die Situation kann aber noch dramatischer werden, wenn keine Veränderung eintritt. Schon heute kann aber der erste Tag sein, weniger Plastik zu konsumieren. In diesem Sinne: ONE DAY – DAY ONE!

 

Fotonachweis: Shutterstock 1232702137

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, James & Mac Diving Center – Fotonachweis

Schreibe einen Kommentar

Registriere deine E-Mail bei Gravatar.com für ein Bild neben deinem Kommentar.