Plastik: Weniger ist mehr

Bei Plastik gilt auf jeden Fall der Spruch: Weniger ist mehr. Weniger Plastik bedeutet nämlich mehr Umwelt! Und weniger Plastik zu verbrauchen ist dringend notwendig, denn unsere Meere versinken in der Plastikflut. Der Müll in den Meeren besteht aus Plastiktüten, PET-Flaschen, Zahnbürsten, Einmalrasierern, Flip Flops und vielem mehr. Seevögel verenden qualvoll an Plastikteilen, Schildkröten halten Plastiktüten für Quallen und Fische verwechseln winzige Plastikteilchen mit Plankton.

Achtlos oder absichtlich weggeworfener Plastikmüll richtet biologisch großen Schaden an. Plastik wird nämlich keineswegs biologisch abgebaut. Es zersetzt sich lediglich in kleine Partikel, das sogenannte Mikroplastik. Die Hoffnung, dass Bakterien dabei helfen könnten Plastik zu zersetzen, konnte nicht bestätigt werden. Nach einer Studie des Leibniz-Instituts für Ostseeforschung in Warnemünde (IOW) sind die Bakterien dazu nicht in der Lage und werden diese Fähigkeit auch vermutlich nicht erlangen.

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So gibt es eigentlich nur einen Weg das Plastik Problem in den Weltmeeren zu verringern – nämlich Plastik zu vermeiden. Keiner von uns ist perfekt aber viele kleine Schritte ergeben auch hier einen grossen Fortschritt. Auch kleine Schritte nützen nämlich etwas: Sammelt Müll aus dem Meer, vermeidet Plastikbesteck oder Plastiktüten und macht die Meere damit etwas sauberer.

Vielleicht hilft ja auch unser kurzes Video dabei, unseren Plastikkonsum zu reduzieren. Wichtig ist, daß man einen Anfang macht. Ganz nach dem Motto: ONE DAY – DAY ONE.

 

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, James & Mac Diving Center – Fotonachweis

Fotonachweis: Shutterstock 419263519

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