Seeigel im Roten Meer: hübsch und widerborstig

Die Seeigel hier im Roten Meer sind hübsch anzusehen, können aber auch ganz schön widerborstig sein. Das musste der eine oder andere Taucher schon feststellen, als er durch eine ungeschickte Bewegung plötzlich einen Stachel in der Hand oder einem anderen Körperteil stecken hatte. Oder bei einem Tag am Strand aus Versehen in einen getreten ist. Das kann ordentlich wehtun, ist aber kein Grund zur Panik.

Zunächst einmal gilt wie immer – Ruhe bewahren. Und in keinem Fall versuchen, sofort an den Stacheln zu zerren. Seeigel-Stacheln haben Widerhaken und je mehr man daran zieht, desto tiefer verankern sich diese Stacheln unter der Haut und können abbrechen. Die ideale Lösung wäre es natürlich, sofort zum Arzt zu gehen. Wenn aber gerade nicht die Möglichkeit besteht, hilft erst einmal Essig. Dadurch lösen sich die Stacheln auf und mit ein bisschen Glück kann man die Reste dann schon leicht entfernen.

Die betroffenen Stellen in heißes Wasser einzutauchen, hilft ebenfalls, da so die Schmerzen gelindert werden, indem die hitzeempfindlichen Toxine abgetötet werden. Verbleibende Stachelreste können ganz vorsichtig mit einer Pinzette entfernt werden. In jedem Fall sollte man bei einer Entzündung, oder wenn der Stachel sehr tief sitzt, einen Arzt aufsuchen, um spätere Komplikationen zu vermeiden.

Am Strand sind Badeschuhe immer eine gute Idee. Und falls ihr doch mal die unliebsame Bekanntschaft mit einem Seeigel beim Tauchen machen solltet, wendet euch einfach an euren Tauchlehrer. Er kann dann alles Weitere in die Wege leiten, so dass ihr bald wieder die Unterwasserwelt genießen könnt.

 

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, James & Mac Diving Center – Videonachweis

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