Tauchlehrer: die richtige Einstellung

Tauchschüler

Unsere aktueller Instructor Kurs ist gerade zu Ende gegangen – Grund genug für ein paar Gedanken von unserem Course Director Farid zum Beruf Tauchlehrer.

Tauchlehrer – für viele ist dieser Begriff geprägt von der Vorstellung von Palmen, Sandstränden und einem entspannten Lebensstil. Das ist aber nur zum Teil richtig. Natürlich arbeiten viele Tauchlehrer in einer traumhaften Umgebung, die jeden Tag ein faszinierendes Naturerlebnis bietet.

Aber sich nur davon leiten zu lassen wäre mindestens genauso falsch, wie Pilot werden zu wollen, nur weil man die schöne Aussicht aus dem Flugzeugfenster geniesst. Denn wer nur ein lockeres Leben möchte, ist in dem Beruf Tauchlehrer definitiv falsch.

Einer der ersten Begriffe, den ich mit meinen Tauchlehrer Anwärtern bespreche ist der Begriff der Verantwortung. Unsere Tauchschüler vertrauen uns nämlich nicht weniger als ihr Leben an. Das ist ein riesiger Vorschuss an Vertrauen, dem ich nur durch eine Sache begegnen kann: durch umsichtiges und verantwortungsvollem Handeln. Unterwasser Abenteurer und Tagträumer haben in diesem Geschäft nichts zu suchen! Diese Einstellung von Umsicht und Verantwortung zu vermitteln empfinde ich als Hauptaufgabe in meinen Tauchlehrer Kursen. Erst danach kann ich den Instructor Anwärtern das Handwerkzeug für ihre spätere Arbeit vermitteln. Die Kandidaten werden schrittweise an die Unterrichtspraxis herangeführt und in der Bewältigung unerwartet auftretender Probleme beurteilt. Schon hier zeigt sich, ob es „Korrekturen“ bei der Einstellung bedarf.

Um Tauchlehrer zu werden brauche ich nicht nur die Bereitschaft Verantwortung zu übernehmen. Ich benötige auch die richtige Einstellung und die Techniken.

Berichtet mit von euren guten aber auch schlechten Erfahrungen mit Tauchprofis … ich bin gespannt.

Eine schöne Woche, euer Farid

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