Umweltschutz: Not macht erfinderisch

Wir alle kennen das Sprichwort „Not macht erfinderisch“ und unsere Weltmeere sind in Not. Deshalb wird es Zeit für Erfindungen, die den Plastikmüll aus den Meer fischen. Es gibt mittlerweile auch schon eine Reihe kreativer Ideen.

Die wohl bekannteste ist „The Ocean Cleanup“. Hier geht es um Müll der auf oder nahe an der Oberfläche schwimmt. Dieser soll an langen, V-förmig angeordneten schwimmenden Armen hängenbleiben und dann von Plattformen eingesammelt werden. Das Projekt nutzt dabei die Strömungen der Ozeanstrudel. Nach einer Testphase in der Nordsee kommt es mittlerweile im pazifischen  Müllstrudel zum Einsatz.

Ein weiteres Projekt ist die „Seekuh“. Hierbei handelt es sich um einen Katamaran, der Müll aus küstennahen Gewässern fischen soll. Bislang gibt es nur einen Prototyp. Der Vorteil: Das Schiff ist leicht zerlegbar und kann somit weltweit zum Einsatz kommen.

„Pacific Garbage Screening“ wiederum ist ein riesiges kammartiges Gebilde. Das Prinzip leuchtet ein:  Plastik ist leichter als Wasser, aber durch Meeresströmungen wird es immer nach unten gezogen. Die 400m grosse Plattform beruhigt die Strömungen und das Plastik kann von der Oberfläche eingesammelt werden.

„Müll sammeln unter Wasser“. Das Prinzip ist, dass sich Taucher organisieren, um während eines Tauchgangs Müll einzusammeln. Auch wir bieten sonst ja sonst mindestens einmal die Woche solche Clean Up Tauchgänge an. Wir hoffen sehr, daß wir diese demnächst wieder mit euch durchführen können.

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Auch wenn es hoffnungsvolle Projekte gibt, ist das beste Mittel gegen Plastikmüll natürlich erst gar keinen zu produzieren. Schon heute kann für uns alle der erste Tag sein, weniger Plastik zu konsumieren. Ganz nach dem Motto: One Day – Day One!

 

 

Fotonachweis: Shutterstock 147513512

Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, James & Mac Diving Center – Fotonachweis

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