Wie verhält sich ein guter Tauchpartner

Drachenkopf

Wie verhält sich ein guter Tauchpartner? Was denkt ihr? Was gehört zu einem guten Tauchbuddy dazu?

Wenn wir über das Thema nachdenken fällt uns sicherlich als erstes das Thema „Buddyteam“ unter Wasser ein. Es gilt die Faustregel: Eine Armlänge Abstand sollte zwischen dir und deinem Tauchpartner sein, so dass du ihm in Notsituationen zur Hilfe kommen kannst. Quasi so wie auf unserem Beitragsbild, welches übrigens unser Tauchlehrer Thorsten geschossen hat. Leider stellen wir immer mal wieder fest, dass einige Taucher dieses Thema nicht ganz ernst nehmen.

Was gibt es noch? Einen Buddycheck mit seinem Tauchbuddy bevor man gemeinsam das Wasser betritt. Vor allen Dingen sollte man dies nicht vergessen, wenn man mit jemanden taucht, mit dem man zuvor noch nicht zusammen unter Wasser war.

Wichtig ist auch die Kommunikation zum bevorstehenden Tauchgang: Möchtest du Fotos machen? Oder an verschiedenen Stellen verweilen? Wie tief werden wir tauchen und wie ist dein Luftverbrauch?

Manche Tauchbuddys haben verschiedene Ausbildungsstufen, das heisst man sollte aufeinander eingehen und Rücksicht nehmen. Dies ist kein Vorführen, sondern dient dazu dem Partner so viel Einblick wie möglich zu geben und damit auch die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Niemand sollte sich schämen „erst“ 20 Tauchgänge zu haben oder mehr Luft zu verbrauchen! Wir haben alle mal klein angefangen! 😉

Genau… kommen wir aber nun zu den kleinen Dingen die einen guten Tauchbuddy ausmachen. Wie schaut es aus mit kleinen Gefälligkeiten wie die Hilfe beim Anziehen des Equipments oder der Austausch unter Wasser, wenn man etwas Besonderes entdeckt hat? Quasi als Team dem Hobby nachgehen und sich nicht als Individium ansehen.

Was denkt ihr? Wie verhält sich ein guter Tauchbuddy und auf welche Eigenschaften legst du besonderen Wert bzw. schätzt du an deinem Tauchbuddy?

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Ägypten, Rotes Meer, Hurghada, Deutsche Tauchschule, James & Mac Diving Center – Fotonachweis

Ein Kommentar zu "Wie verhält sich ein guter Tauchpartner"

Auf das Thema wurde bisher viel zu wenig Wert beim Briefing gelegt.
Ich bin in letzter Zeit bei euch mit vielen „Chaoten“ getaucht.
Da kommen dann Antworten wie :
„Ach was, einen Buddycheck brauche ich nicht, das habe ich hier noch nie gemacht ….“
Oder man trifft auf „Buddys“ die eine halbe Stunde keinen Blickkontakt pflegen und irgendwo rumflitzen nur nicht in der Nähe.
In solchen Situationen „bete“ ich immer, dass ihm / ihr / mir nicht ausgerechnet dann was passiert.

Aber es gibt natürlich auch viele gute, aufmerksame und kommunikative Buddys.

Gruß
Armin

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