Wissenswertes über die Unterwasserfotografie Teil 2

Tauchen-bei-Nacht

Im vorletzten Blog der Zwei ?? haben wir euch Tipps und Tricks zum Thema Unterwasserfotografie verraten. Heute geht es mit dem 2. Teil weiter.  

6. Nähe zum Motiv und Benutzung des Weitwinkels

Da auch dem externen Licht Grenzen gesetzt sind, solltest du immer sehen, dass du nah genug an das zu fotografierende Objekt kommst. Denn bist du zu weit weg, hast du wieder das Problem, dass deine Bilder blaustichig werden. Lieber näher ran und möglichst wenig, wenn gar nicht, den Zoom betätigen. Hast du die Möglichkeit die Objektive zu wechseln, dann würde sich ein Weitwinkel (35mm oder weniger) anbieten. Nun noch möglichst nah ran, so dass du ein gut ausgeleuchtetes Hauptmotiv hast, aber mit einem schönen Hintergrund.

7. Teste das Fotografieren an einfachen Motiven

Zum Austesten von allen möglichen Einstellungen und vor allem zum Umgewöhnen an das Fotografieren unter Wasser, solltest du dir einfache Motive aussuchen. Anemonenfische sind zwar schön, aber extrem schwierig zu fotografieren, was einen eher frustriert, wenn man das Ergebnis später sieht. Seesterne, Schnecken, Korallen und Seegurken bewegen sich sehr langsam, wenn überhaupt, also ein sehr dankbares Motiv für den Anfang. So hast du genug Zeit, die richtige Einstellung zu finden und verschiedene Sachen auszuprobieren, die dich bei deinen ersten Versuchen weiterbringen. Bis man die Kamera quasi blind bedienen kann, dauert es ein paar Tauchgänge und man muss Geduld mitbringen.

8. Keine Tiere unter Wasser verfolgen und/oder bedrängen

Klar möchte jeder tolle Fotos von Delfinen, Haien usw. haben, aber man sollte sich immer vor Augen halten, dass wir nur zu Gast unter Wasser sind. Also respektiert den Abstand zu den Fischen/Tieren und lasst ihnen immer einen Weg um wegschwimmen zu können. Auch sollte man den Fischen/Tieren nicht direkt in die Augen blitzen und sie damit blenden, geht rücksichtsvoll mit ihnen um, umso länger bleiben sie. Hat ein Fisch/Tier mal keine Lust und sucht das Weite, verfolgt es nicht. Sie bewegen sie sich viel schneller als unser eins. Fotos von hinten sind auch nicht wirklich so toll und wenn sie nicht wollen, dann genießt einfach den Moment ohne Kamera vor den Augen.

9. Fotografieren auf Augenhöhe

Es ist wichtig bei der allgemeinen Fotografie sowie auch bei der Unterwasserfotografie immer zu sehen, dass man das Motiv auf Augenhöhe fotografiert. Probiert es mal aus. Ihr werdet sehr schnell sehen, dass wenn ihr auf Augenhöhe fotografiert, alles viel lebendiger wirkt. Also immer versuchen auf die gleiche Höhe des Motives zu kommen, wenn es geht.

Taucher im Gegenlicht

10. Probiere das Fotografieren in Richtung Wasseroberfläche

Einfach mal ausprobieren ist die Devise. Wie ist es denn mit den Lichteffekten zu spielen, indem du Richtung Wasseroberfläche fotografierst?! Sogar Gegenlichtaufnahmen direkt in die Sonne wirken lebendiger, aber das hängt von der Qualität der Kamera und von dem Objektiv ab. Es gibt so viel was man ausprobieren kann. Luftblasen sind auch ein ganz tolles Fotomotiv oder wenn es einer deiner Buddys kann, vielleicht Luftringe?!

Wir wünschen dir viel Spaß bei deinem neuen Hobby, der Unterwasserfotografie. Und DANKE an unseren Tauchgast Clemens für das Foto der Riesen-Muräne!

Bis zum nächsten Mal!

Eure Zwei ?? Bini und Sanne

unterwasserblog

Schreibe einen Kommentar

Registriere deine E-Mail bei Gravatar.com für ein Bild neben deinem Kommentar.