Wracks von Abu Nuhas: Kimon M

Linsenfrachter

Die Kimon M war ein Stückgutfrachter von über 106 m Länge und fast 15 m Breite. Gebaut wurde sie 1952 als MF Brunsbüttel bei der Hamburger Werft H.C. Stülcken & Sohn. Mit vier Laderäumen und einer Geschwindigkeit von 13 Knoten bei einer Leistung der beiden acht Zylinder starken auf eine Welle gekoppelten Dieselmotoren von fast 3000 PS, entsprach das Schiff einem mittelgroßen Frachter.

1953 wurde der Name von MF Brunsbüttel auf Ciudad de Cucuta umbenannt, ab 1964 hieß der Frachter Angela und ab 1971 Kimon. Ab 1975 erwarb der panamaische Reederei Janissios Shipping Co.S.A. den Frachter, die ihn auf Kimon M umtaufte.

Mit einer Ladung von 4.500 t Linsen befand sie sich auf der Fahrt vom türkischen Iskender nach Bombay. Danach sollte sie von Bombay zur Verschrottung nach Pakistan weiterfahren.

Am 12.12.1978 kam die Kimon M von ihrer geplanten Route ab und rammte an Shaab Abu Nuhas ein anderes Schiff, welches dort vor Anker lag.

Vom Aufprall der Kimon M wurde das andere Schiff zerrissen und noch heute sieht man auf Shaab Abu Nuhas den Bug liegen, der Rest des Schiffes sank an einer unbekannten Stelle. Die Kimon M begann sich mit Wasser zu füllen, sackte über das Heck ab und legte sich auf die Steuerbordseite.

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Bis zum nächsten Mal!

Eure Zwei ?? Bini und Sanne

unterwasserblog

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